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Der Adlerweg - Wandern in Tirol
 Wandern auf den Schwingen des Adlers.
Der Adlerweg ist der Hauptwanderweg durch ganz Tirol.
Einheitlich beschildert, gut markiert und detailliert beschrieben, führt der Adlerweg mitten hinein in die Natur. Allein entlang der Hauptroute kann man in 31 Etappen rund 23.000 Höhenmeter im Anstieg zurücklegen. Spannende Routen führen außerdem durch die Kitzbüheler, Zillertaler und Tuxer Alpen. Darüber hinaus breitet ein "Adlerjunges" seine Schwingen über Osttirol aus.
Allein in unserer Region liegen 6 Teilstrecken, die im folgenden beschrieben werden.

Vom großen grünen See ins graue Karwendel
Erfurter Hütte - Pertisau - Lamsenjochhütte
Mit der Seilbahn fährt man flott 800 Höhenmeter von der Erfurter Hütte hinunter nach Maurach. Am Achensee entlang wandert man nach Pertisau und weiter ins sanft ansteigende Falzthurntal bis zur Gramaialm. Auf einem schotterigen Fahrweg geht es von der Gramaialm taleinwärts weiter in Richtung Lamsenjochhütte. Die Lamsenspitze, der markante Kletterberg, ist schon von weitem zu sehen. Der Hauptanstieg erfolgt an dem sonnigen Hang im Talschluss: In zahlreichen und weiten Serpentinen steigt man zur Lamsenjochhütte auf 193 m auf.
Adler über der
gewaltigsten Felswand der Ostalpen
Lamsenjochhütte - Falkenhütte
Von der 1908 errichteten Lamsenjochhütte geht es ein kurzes Stück zum Joch zurück, dort folgt man der Richtung "Binsalm" beziehungsweise "Falkenhütte. Vom Westlichen Lamsenjoch geht es via Binsalm-Hochleger und Binsalm-Niederleger in die Eng hinunter. Die Eng ist ein touristischer Hot-Spot mitten in der einsamsten Berregion: Hierher, an den Rand des großen Ahornbodens, kommt man gern busweise zum Kuchenessen und Kaffetrinken. Aber gleich gleich hinter den letzten Häusern der Eng, auf dem breiten Fußweg zur Falkenhütte, kehrt wieder Ruhe ein. Über Wiesen und durch Mischwald steigt der Weg auf das Hohljoch: Ab nun quert man die Laliderer Riesen unterhalb der Laliderer Wände, den mit 1000 Metern höchsten senkrechten Felswände der Ostalpen. Von den Laliderer Wänden ist es über das Spielissjoch nur mehr ein kurzes Stück hinauf zur Falkenhütte.
Im Zauberreich der Karwendelahorne
Falkenhütte - Karwendelhaus
Von der Falkenhütte gehen wir ein Stück nach Norden, an der Ladiz-Alm vorbei, in Richtung unseres Etappenziels, dem Karwendelhaus. Durch Almwiesen und lichten Wald gehen wir sanft abwärts und kommen zum kleinen Ahornboden: Mehrere Jahrhunderte alte Ahoren wachsen auf der ebenen Weide. Der Kleine Ahornboden auf etwa 1400 m - wie auch der Große Ahornboden - insbesondere im Herbst wegen des Farbenspiels der Bäume ein äußerst beliebtes Ausflugsziel. Hier befindet sich das Denkmal für Hermann Barth, den Karwendel-Erschließer: Freiherr Hermann von Barth (1845-1876) bestieg im Sommer 1870 88 Karwendel-Gipfel, zwölf davon waren Erstbesteigungen. Den kleinen Ahornboden verlassen wir in nordwestlicher Richtung ins untere Filztal und steigen rund 400 Höhenmeter zum Karwendelhaus auf.
Von Bären und Wölfen
Lamsenjochhütte - St. Georgenberg - Stans - Schwaz
Überaus abwechslungsreich ist die Adlerweg-Etappe von der Lamsenjochhütte in das hübsche Städtchen Schwaz. In südöstlicher Richtung verlässt man die Hütte und geht auf einem Steig hinunter zur Stallenalm, wo das gleichnamige Tal beginnt.Das Stallental ist jedem Tiroler Schulkind ein Begriff, weil hier 1898 der letzte Bär erlegt wurde. Über Wiesen und durch Wald geht man talaus, bis man auf den Fußweg in Richtung St. Georgenberg, Wolfsklamm und Stans abbiegt. St. Georgenberg ist eine barocke Wallfahrtkirche, die auf das erste um 950 in Tirol gegründete Kloster zurückgeht. Nach Bränden wurde das Kloster später in Fiecht im Inntal draußen wiedererrichtet. on Georgenberg geht man wieder zurück auf den Weg zur Wolfsklamm und geht auf sicheren Steigen bald links, bald rechts über den tosenden Wassern des Stallenbachs. Von der Klamm geht man in östlicher Richtung nach Stans hinein und nimmt den Bus nach Schwaz hinüber.
Großer, kleiner Aussichtsberg
Schwaz - Hochpillberg - Kellerjochhütte
Die Stadt Schwaz verdankt Ihre schöne Altstadt dem Wohlstand durch den Silberbergbau um 1500. Selbst die repräsentativen Bauten, die Kaiser Maximilian I. in Innsbruck (z.B. das Goldene Dachl) errichten ließ, wurden mit Silber aus Schwaz bezahlt. Das riesige Schaubergwerk am Stadtrand ist das ganze Jahr über eine große Attraktion. Auch die imposante Stadtpfarrkirche hat mit dem Bergbau zu tun. Sie besitz 2 Kirchenschiffe, eines wurde, sagt man, für die Bürger der Stadt, das andere für die Knappen errichtet. Aus der Stadt fährt man mit dem Citybus nach Hochpillberg. Am Lift vorbei geht man in Richtung "Kellerjochhütte" bzw. "Alter Kellerjochweg". Von diesem wechselt man in etwa 1600m auf den Jägersteig und geht über Nieder- und Hochleger der Naunzalm- durch ein Almrosenmeer- hinauf zur Kellerjochhütte.
5 Gipfel auf einen Streich
Kellerjochhütte - Loassattel - Gilfert - Hochfügen
Insgesamt steigt man von der Kellerjochhütte hinunter nach Hochfügen fast 1000 Meter hinauf und 1700 wieder hinunter. Und wer will, kann auf dieser Wanderung insg. 5 Gipfel ersteigen. Vom Kellerjochhaus geht man in Richtung Kuhmesser los und macht einen kurzen Abstecher auf Gipfel Nr. 1. Vom Kuhmesser kehrt man wieder zurück auf den Weg und geht weiter zum Gamssteinhaus am Loassattel. Nun startet man in südöstlicher Richtung, biegt auf den Steig in Richtung Gilfert ein und besteigt zuerst den Kleinen Gamsstein und dann den Großen Gamsstein, der nur ein paar Minuten abseits des Weges liegt. Weiter geht es bis zu einer Weggabelung, recht über einen Felsdurchsetzten Grasrücken steil hinauf zum Gilfert. Von dort muß man zur erwähnten Weggabelung zurück und geht rechts hinunter in Richtung Hochfügen. Der Weg führt unterhalb des Sonntagsköpfls (Gipfel Nr. 5) und vorbei am Niedeleger der Lamarkalm nach Hochfügen hinunter.
https://www.adlerweg.tirol.at
Pauschalangebote:
Kinderleicht auf Adler´s Schwingen zur Kellerjochhütte.
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Alpenpark Karwendel: Bergwandern im Karwendelgebirge
 Willkommen in der Alpenwelt des Karwendel !
Das Karwendelgebirge mit dem Alpenpark Karwendel zwischen Inn und Isar, Achensee und Seefelder Senke, stellt ein Schutzgebiet mit vielen Besonderheiten dar.
Der Alpenpark Karwendel besitzt landschaftliche Schönheiten von internationaler Bedeutung. Das Karwendel hat eine in Europa einzigartige alpine Urlandschaft wie z. B. den Kleinen und Großen Ahornboden, das Tortal, mit den höchsten Wandfluchten im Alpenpark Karwendel und auch einen „Grand Canyon“, das Vomperloch!
Flächengröße:
Der Tiroler Anteil am Karwendel hat eine Größe von 730 km², in Bayern erreicht das direkt angrenzende bayerische Naturschutzgebiet „Karwendel und Karwendelvorgebirge“ nochmals 190 km². In Summe erreicht der Alpenpark Karwendel und das bayerische Schutzgebiet eine Fläche von ca. 920 km².
Wenn Sie Interesse an einem Wanderurlaub im Karwendel haben, finden Sie unter den Angeboten für Wanderurlaub die aktuellsten und besten Schnäppchen.
Besondere Angebote für Mountainbiker gibt es natürlich auch.
Der Alpenpark Karwendel ist :
• mit mehr als ca. 920 km² Gesamtfläche eines der größten Schutzgebiete der Ostalpen
• das größte Naturschutzgebiet Österreichs
• das größte Schutzgebiet Tirols (730 km²)
http://www.karwendel.org
Entdecken Sie das Karwendel bei einem Urlaub. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - jede Jahreszeit hat ihren Reiz.
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Die Lamsenjochhütte liegt unweit des Lamsenjoches und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für eine Karwendeldurchquerung.
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Die Falkenhütte liegt auf 1848m Seehöhe, am Fuße der Laliderer Wände im Herzen des Alpenparks Karwendel.
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Das Kellerjoch der Hausberg von Schwaz ist ein 2.344 m hoher, viel besuchter Aussichtsberg über dem Inntal.
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Die Laliderer Wände sind eine aufeinanderfolgende Reihe fast senkrechter Felswände im Zentrum der Karwendelregion und eines der bekanntesten Klettergebiete der Nördlichen Kalkalpen. Für Bergwanderer und Mountainbiker ist es eine traumhafte Kulisse, wenn sie den Blick von der Falkenhütte auf die Wände schweifen lassen.
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Der Hochnissl in der Silberregion Karwendel (auch Hochnißl und Hochnißlspitze) ist ein 2546 m hoher Gipfel in der östlichen Hinterautal-Vomper-Kette, auch Karwendel-Hauptkamm genannt.
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Hermann von Barth wurde am 5. Juni 1845 auf Schloss Eurasburg geboren. Nach einer Fiebererkrankung in Afrika nahm er sich am 7. Dezember 1876 das Leben.
Von Barth ist vor allem als Erschließer des Karwendels bekannt
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