Karwendelgebirge: Die Laliderer Wände

Die Laliderer Wände sind eine aufeinanderfolgende Reihe fast senkrechter Felswände im Zentrum der Karwendelregion und eines der bekanntesten Klettergebiete der Nördlichen Kalkalpen. Für Bergwanderer und Mountainbiker ist es eine traumhafte Kulisse, wenn sie den Blick von der Falkenhütte auf die Wände schweifen lassen.

Die Wände sind etwa 900 Meter hoch und reichen bis knapp unter die Gipfelbereiche von Laliderer Spitze (2.588 m) und Grubenkarspitze (2.663 m). Der höchste Punkt liegt auf rund 2.620 m ü. A.
Einige anspruchsvolle Kletterrouten (Grade etwa IV bis VI-) führen durch die dunklen Nordwände, die aus der Nähe nicht ganz so glatt sind wie sie von unten erscheinen. Um vor häufigen Wetterumschwüngen in den wasserlosen Gipfelregionen zu schützen, wurde in den 1990ern etwa 50 Höhenmeter unter dem Gipfel der Laliderer Spitze eine moderne Biwakschachtel errichtet (Laliderer- oder Karl-Schuster-Biwak).
Ein viel begangener Wanderweg - der vom Tiroler Isar- bzw. Karwendeltal (Scharnitz oder Bad Tölz) über die Falkenhütte zum Großen Ahornboden und weiter zum Achensee verläuft - führt direkt am Fuße der Lalidererwände vorbei. Dabei hört man an schönen Sommertagen eine Art singendes Läuten, dessen Herkunft dem Bergwanderer zunächst unklar ist. Es ist das vielschichtig vermischte Echo der Schaf- und Kuhglocken von der Lalidersalm.

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